Tags darauf fuhren wir Richtung Christchurch mit einem Zwischenstopp im nahen Lyttleton, dem Tiefseehafen von Christchurch, ebenfalls in einem kollabierten Vulkan. Von diesem Ort aus mussten die ersten britischen Einwanderer ab 1850 über die Bergkrete (460 Meter hoch und ohne Strasse) kraxeln um nach Christchurch und ins Hinterland zu gelangen. Muss mühsam gewesen sein! Wir haben im Vorfeld dieser Reise die aufwühlende Lebensgeschichte der Einwandererin Gwyneira Silkam gelesen, wo u.a. dieser Aufstieg mehrfach beschrieben wird. Buchtitel „Das Land der weissen Wolke“ von Sarah Lark.
Hier war auch das Epizentrum des verheerenden Erdbebens (7.1 Richterskala) von 2010 resp. 2011, das das Zentrum vom Christchurch beinahe vollständig zerstörte.Wir waren ja 2012 das erste Mal hier und die Fortschritte im Wiederaufbau sind beachtlich. Wo früher nur Container standen für die Läden, hat es wieder schöne Einkaufsstrassen und viele zerstörte Kirchen und Gebäude sind renoviert worden. Aber es bleibt noch viel zu tun!
DIES IST NACH GEFAHRENEN 4’000 KM DER LETZTE EINTRAG IN UNSER TAGEBUCH - AB MORGEN GEHT ES WIEDER RICHTUNG HEIMAT ZURÜCK. NEUSEELAND IST EIN PHANTASTISCHES LAND ZUM BEREISEN UND DIE LEUTE SIND MEGA NETT, FREUNDLICH UND ZUVORKOMMEND.














